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Was passiert als Erstes wenn ich mich für eine Anlage entschiede habe

Bevor die Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach installiert werden kann, schaut sich Ihr Fachpartner die Gegebenheiten vor Ort an und berät Sie ausführlich. Dabei werden alle Fragen im Vorfeld geklärt, zum Beispiel: 

  • Werden die Solarmodule direkt auf dem Dach oder auf einer Unterkonstruktion montiert?
  • Wo sollen die Kabel vom Dach ins Haus verlaufen?
  • Wie viele Solarmodule benötigen Sie?
  • Welche Optik wünschen Sie sich für die Solarmodule?
  • Wünschen Sie weitere PV-Komponenten wie einen Stromspeicher?

Die Installation auf dem Dach übernehmen erfahrene Dachdecker, die oft festangestellt für die Solarfachbetriebe arbeiten. Bis die Solaranlage einsatzbereit ist, dauert es etwa zwei Tage. Sie sollten während dieser Zeit zu Hause oder zumindest jederzeit erreichbar sein.

Drei Tipps für die Planung Ihrer Photovoltaikanlage

Schon vor dem Beratungsgespräch mit Ihrem Fachpartner können Sie die wichtigsten Punkte klären, um herauszufinden, ob sich Ihr Dach für eine Photovoltaikanlage eignet.

  1. Benötigte Dachfläche: Für ein Kilowatt Photovoltaik-Leistung brauchen Sie etwa 5–6 m² Dachfläche. Ausgehend von Ihrem täglichen Strombedarf, können Sie also die benötigte Dachfläche errechnen. 
  2. Verschattung: Die Dachfläche sollte möglichst nicht verschattet sein, etwa durch hohe Bäume oder Nachbargebäude. Bedenken Sie bei Ihrer Planung, dass Bäume im Sommer belaubt sind und deutlich mehr Schatten spenden.
  3. Solarkataster einsehen: In vielen Kreisen und Städten gibt es mittlerweile Solarkataster, die Sie online einsehen können. Diese bieten einen guten ersten Eindruck, ob Ihr Haus für eine Solaranlage geeignet ist.

Ist eine PV-Anlage gut für die Umwelt?

Ja, das ist sie. Ihre Solaranlage stößt keine Schadstoffe aus, und mit jeder Kilowattstunde Solarstrom, die Sie erzeugen, vermeiden Sie den Ausstoß von mehr als 600 Gramm CO² durch andere Formen der Stromerzeugung. Photovoltaik ist also aktiver Klimaschutz. Die Energie, die für den Bau einer Photovoltaikanlage gebraucht wird, hat sie nach etwa zwei Jahren wieder „eingespielt“, und am Ende ihrer sehr langen Lebenszeit können die PV-Module dann recycelt werden. So leisten Sie auf mehreren Ebenen einen Beitrag zu Klima- und Umweltschutz.

Lohnt sich eine PV-Anlage und PV-Speicher

Viele Menschen haben Bedenken, ob sich eine Solaranlage in unserem Klima mit vergleichsweise wenigen Sonnenstunden überhaupt lohnt. Im Zuge der Energiewende schreitet auch die Entwicklung der Solartechnik voran: Moderne Photovoltaikmodule verfügen über ein ausgezeichnetes Schwachlichtverhalten und produzieren daher auch bei bedecktem Himmel Strom. Zudem lässt sich die Photovoltaikanlage mit einem PV-Speicher koppeln. Dieser nimmt den Solarstrom auf, den Sie nicht sofort verbrauchen, sodass Sie Ihren selbst erzeugten Strom auch abends oder bei Schlechtwetter nutzen können.

Rechnet sich eine PV Anlage

Der Preis für Photovoltaikanlagen ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken: Solarstrom ist mittlerweile die günstigste Form der Stromerzeugung, auch wenn die Anschaffung einer Solaranlage natürlich eine Investition darstellt. Langfristig lohnt sich eine Solaranlage schon allein wegen der steigenden Strompreise und des allgemein steigenden Strombedarfs. Wer sich selbst mit Solarstrom versorgt, muss weniger teuren Strom zukaufen.

Werden PV-Anlage staatlich gefördert?

Ja. Für die Finanzierung von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern gibt es verschiedene staatliche Förderprogramme. Die Programme und ihre Auflagen unterscheiden sich je nach Bundesland. Zudem werden viele Förderprogramme von Jahr zu Jahr neu aufgelegt – es lohnt sich also, sich regelmäßig zu informieren

Wie finanziere ich eine PV-Anlage

Eine Photovoltaikanlage – und eventuell ein passender Stromspeicher – bedeuten eine Investition. Wenn Sie das Geld nicht direkt zur Verfügung haben, bietet sich eine Finanzierung der PV-Anlage an. Viele Geldinstitute haben spezielle Solarkrediteaufgelegt und auch die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet verschiedene Kredit- und Förderprogramme für Photovoltaik. Wenn Sie sich für eine Lösung entscheiden, bekommen Sie einen günstigen Kredit bei eine unserer Banken mit Sonderkonditionen.

Was kostet eine Photovoltaikanlage?

Die große Nachfrage nach erneuerbaren Energien bewirkt, dass Solaranlagen nicht nur leistungsstärker, sondern auch immer erschwinglicher werden. Der Weg zur eigenen Photovoltaikanlage war noch nie so einfach – und dennoch sollte jede Anlage individuell und mit Blick auf die Gegebenheiten vor Ort geplant werden. Einen pauschalen Preis pro Anlage gibt es daher nicht. Unser Partner legt großen Wert darauf, dass Sie ausführlich beraten werden und Ihnen ein passgenaues Angebot erstellt wird – ohne Überraschungen oder Zusatzkosten.

Photovoltaikanlagen: Umsatz- und Einkommenssteuer

Steuerrechtlich gesehen, werden Sie mit der Anschaffung einer eigenen Photovoltaikanlage zum Kleinunternehmer: Darum müssen Sie Umsatzsteuer auf den Solarstrom zahlen – nicht nur für den Strom, den Sie ins öffentliche Stromnetz einspeisen und den der Netzbetreiber vergütet, sondern auch für den Strom, den Sie für den Eigenverbrauch erzeugen. Dafür müssen Sie einmal im Jahr eine Umsatzsteuererklärung und in den ersten beiden Jahren monatlich eine Umsatzsteuer-Voranmeldung abgeben. Zudem fällt eine Einkommenssteuer für die Einnahmen aus dem Stromverkauf, sprich: die Einspeisevergütung, an. In der Praxis heißt das: Sie müssen bei Ihrer Gemeinde ein Gewerbe anmelden und die Einnahmen aus dem Stromverkauf bei der Einkommenssteuererklärung als gewerbliche Einnahmen angeben.

Kleinunternehmerregelung für Solaranlagen

Wenn Sie statt eines Gewerbes ein Kleinunternehmen anmelden, entfällt die Umsatzsteuer auf Ihren Solarstrom. Allerdings können Sie sich dann die bereits gezahlte Mehrwertsteuer für die Planung, den Kauf und die Installation der PV Anlage nicht vom Finanzamt zurückholen. Bei einer Neuanlage mit Photovoltaik und Stromspeicher kommt da schon einiges zusammen. Es gibt auch die Möglichkeit, ein Gewerbe anzumelden und nach sechs Jahren zum Kleinunternehmerstatus zu wechseln, ohne dass Sie etwas zurückerstatten müssen. Ein Steuerberater kann Ihnen helfen, alle Optionen abzuwägen und die für Sie lohnendste zu finden.

Die große Nachfrage nach erneuerbaren Energien bewirkt, dass Solaranlagen nicht nur leistungsstärker, sondern auch immer erschwinglicher werden. Der Weg zur eigenen Photovoltaikanlage war noch nie so einfach – und dennoch sollte jede Anlage individuell und mit Blick auf die Gegebenheiten vor Ort geplant werden. Einen pauschalen Preis pro Anlage gibt es daher nicht. Unser Partner legt großen Wert darauf, dass Sie ausführlich beraten werden und Ihnen ein passgenaues Angebot erstellt wird – ohne Überraschungen oder Zusatzkosten.

Deshalb melden Sie sich jetzt direkt an für ein unverbindliches Beratungsgespräch!

de_DEDeutsch
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